Bürgerverein

Bergisches Viertel e.V.

Aktuelle Projekte

| VILLA SOHL | AUVORHABEN BLANCKERTZSTRASSE 

VILLA SOHL

Ausgangslage

1960 begann der Generaldirektor von Thyssen, Hans-Günter Sohl, in Ludenberg den Bau eines Atombunkers. 1,5 Meter dicke Stahlbetonwände sollten die Familie und Lebensmittelvorräte vor Gammastrahlen schützen und das Überleben bei einem möglichen Kriegsangriff sichern. Über dem Bunker wurde eine der prunkvollsten Villen der Gegend errichtet, die heutige Villa Sohl.

Der Landschaftsgarten des Grundstücks ist aus Sicht der Stadtverwaltung und des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) denkmalwert und soll erhalten und in Teilen nach dem alten Vorbild wieder hergestellt werden. Der denkmalgeschützte Park wurde angelegt in Bezug auf die vormaligen Häuser, sowohl das sog. Landhaus Friedrich als auch die spätere sog. Villa Sohl.

Weitere Beschreibungen des Landschaftsparks finden Sie hier zum Download unter:

Der Park der Villa Sohl (Claus Lange)

Das Grundstück liegt im Außenbereich der Stadt Düsseldorf, die planungsrechtliche Beurteilung erfolgt daher nach § 35 Abs. 2 Baugesetzbuch. Beabsichtigt ist der Abriss des vorhandenen Gebäudes (Villa Sohl) und der Neubau eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses mit ca. 26 Wohnungen sowie einer Tiefgarage.

Aktuell klagt der Eigentümer gegen die Anerkennung des Landschaftsparks als Gartendenkmal. Da die Stadt Düsseldorf das Verfahren ruhen lässt, ist die Eintragung des Gartendenkmals derzeit schwebend unwirksam. Wegen diesen juristischen Hintergründen kann der Eigentümer momentan nicht zur Pflege und Erhaltung des Gartendenkmals angehalten werden.

Der Bürgerverein stellt zu dem geplanten Bauprojekt folgende Forderungen:

  • Vollständiger Erhalt des Parks und definitive Anerkennung als Gartendenkmal
  • Einbeziehung des Landschaftsverbandes Rheinland zur Beurteilung der Bauvoranfrage
  • Forderung an den Bauunternehmer, seine darüber hinausgehenden, zusätzlichen Bauabsichten auf dem Gelände offenzulegen
  • Unterstützen einer moderaten, der Umgebung angepassten Bebauung (maximale Firsthöhe 12m entsprechend 2 Geschossen + ausgebautem, hochwinkeligem Dachgeschoss)

 

Weitere Informationen zum Thema Villa Sohl finden Sie hier:

10.04.1962 Villa Sohl – Fahrstuhl zum Bad (spiegel.de)
Villa Sohl – Fahrstuhl zum Bad

BAUVORHABEN BLANCKERTZSTRASSE

Zweite Öffentlichkeitsbeteiligung

Am 20.08.2021 hat das Preisgericht die 12 eingereichten Entwürfe zur Weiterentwicklung der Blanckertzstraße diskutiert. Die Arbeiten von 5 Planungsbüros haben sich für die zweite Wettbewerbsphase qualifiziert und werden nun der Öffentlichkeit unter www.dialog-park-ludenberg.de vorgestellt.

Die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung hat am 31.08.2021 begonnen und geht bis zum 20.09.2021. Über den genannten Link ist auch die digitale Beteiligung möglich.

Zusätzlich sollen auch auf dem Wettbewerbsgrundstück selbst Pläne an Stabgitterzäunen angebracht werden. Interessierte sollen so die Möglichkeit erhalten, bei einem Spaziergang auf dem Planungsgebiet die Entwürfe zu betrachten und auch vor Ort Anregungen und Rückmeldungen zu geben.
Auch der aktuelle Flyer soll den angrenzenden Haushalten als Briefwurfsendung zugestellt werden. Weiterhin sollen im Rewe Plakate und weitere Flyer angebracht und ausgelegt werden.

Nutzen Sie die Gelegenheit und beteiligen Sie sich an der Weiterentwicklung und Neugestaltung der Blanckertzstraße.

https://www.park-ludenberg.de/staedtebaulicher-wettbewerb/erste-preisgerichtssitzung
https://www.park-ludenberg.de/staedtebaulicher-wettbewerb/jury

Ergebnisse der Verkehrsstudie zur Erschließung der Bergischen Kaserne

Die Verwaltung der Stadt Düsseldorf hatte bereits letztes Jahr Machbarkeitsstudien für die Erschließung der Bergischen Kaserne mittels Seilbahn und Stadt-/Straßenbahn in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden nun in der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses (OVA) am 17.08.2022 vorgestellt.

Seilbahn:
Aus verkehrswissenschaftlicher Sicht ist eine Entlastung der Bergischen Landstraße durch die Seilbahn kaum zu erwarten. Die kurze Strecke zwischen Bergischer Kaserne und Staufenplatz würde speziell für Pendler durch einen mehrfachen Systemwechsel (Auto-Seilbahn, Seilbahn-Stadtbahn/Straßenbahn/Bus) unattraktiv.

Straßenbahn:
Mit dem zur Verfügung stehenden heutigen Straßenquerschnitt ist eine Straßenbahn auf der Bergischen Landstraße nicht zu realisieren. Eine Straßenbahn könnte nicht vom Autoverkehr unabhängig geführt werden und wäre demnach stauanfällig. Zusätzlich könnte eine Straßenbahn wegen der hohen Steigung bzw. des hohen Gefälles in Verbindung mit engen Kurvenradien in einigen Abschnitten nur langsam fahren und würde dabei Schallemissionen und Erschütterungen erzeugen. Aufgrund der hohen Investitionskosten, der Eingriffe ins Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit Fällung von Großbäumen und der erwarteten, eher niedrigen Nachfrage wurden auch Tunnelvarianten verworfen.

Ergebnis:
Aufgrund der aufgezeigten Ergebnisse werden daher die untersuchten Varianten Seilbahn und Stadtbahn zur Erschließung der Bergischen Kaserne und zur Entlastung der Bergischen Landstraße von der Stadtverwaltung dauerhaft zurückgestellt.

Die Verwaltung plant, die optimierte Erschließung mittels Bus in Verbindung mit einem leistungsfähigen P+R-Parkangebot am Standort der Bergischen Kaserne weiter vorantreiben. Damit der Bus in den Morgenstunden nicht im Stau steht, soll an der Kreuzung Knittkuhler Straße/Bergische Landstraße/Rotthäuser Weg über die Ampelanlage die Menge an stadteinwärts fahrenden Fahrzeugen reguliert werden. Für den Bus sollen geeignete Beschleunigungs- und Bevorrechtigungsmaßnahmen entlang der Bergischen Landstraße eingerichtet werden. Auch die Verbesserung der Taktung und angepasste Linienführungen sollen in diesem Zusammenhang geprüft werden.

Für die konkrete Umsetzung der optimierten Buserschließung inkl. Anpassung der Ampelanlage wird eine weitere Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Wir begleiten das Thema intensiv weiter und halten Sie informiert!

 

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl in NRW

Vor der anstehenden Landtagswahl in NRW präsentierten sich am 4. Mai 2022 im Bürgerhaus Hubbelrath die Kandidaten von Bündnis 90/die Grünen (Herr Lukas Mielczarek), CDU (Herr Marco Schmitz), FDP (Frau Dr. Christine Rachner) und SPD (Herr Oliver Schreiber) einem interessierten Publikum aus dem Bergischen Viertel.

Schwerpunkte der Diskussion waren die Themengebiete Nahverkehr, innere Sicherheit, Stadtentwicklung und Energie. Moderiert wurde der Abend von Frau Nicole Lange, Leiterin der Lokalredaktion der Rheinischen Post.

Wir danken allen Beteiligten für den sehr interessanten Abend. Und denken Sie daran, am 15. Mai ist Wahl!

3. Öffentlichkeitsbeteiligung Blanckertzstraße

Am 13.12.2021 findet die 3. Öffentlichkeitsbeteiligung analog im Marie-Curie-Gymnasium, Gräulinger Str. 15 statt. Ab 17:30 Uhr können die Entwürfe besichtigt werden, um 18:30 Uhr beginnt die eigentliche Veranstaltung, bei der die weiterentwickelten Entwürfe vorgestellt und diskutiert werden können. Diese Anregungen werden dann auch dem Preisgericht mitgegeben, der am 14.12.2021 über den Siegesentwurf entscheiden wird.

Derzeit ist eine Präsenzveranstaltung mit 2G-Regel geplant.

 

 

Inzwischen wurden auch weitere Informationen auf der Beteiligungsseite www.dialog-park-ludenberg.de hinterlegt. So wurde die Auslobung zum Wettbewerb eingestellt, sie ist unter “Hintergrund” rechts auf der Seite zu finden. Hier ist auch die Übersicht über die erhaltenswerten Bäume hinterlegt. Bei der Begutachtung der Vitalität der Bäume wurden diese mit kleinen Plaketten versehen, sodass eine Zuordnung auch vor Ort möglich ist.

Ausgangslage

Nach dem Auszug des Seniorenheimes der Sana-Klinik wurde das Grundstück verkauft. Die Stadt plant diesen Bereich mit den angrenzenden, teilweise unbebauten Flächen zu einem attraktiven neuen Wohnviertel mit 51.000 qm zu entwickeln.

Für das Gelände legt die Stadt einen städtebaulichen Wettbewerb auf. Im Rahmen dieses Wettbewerbsverfahrens soll ein neues Siedlungsgebiet entwickelt werden, das sich durch ein attraktives, generationenübergreifendes und innovatives Wohnungsangebot auszeichnet und unterschiedliche Wohnformen – Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser in verschiedenen Bauformen – berücksichtigt.

Die definitive Entscheidung, welcher Vorschlag den städtebaulichen Wettbewerb gewinnt, soll im Dezember 2021 fallen. Bis dahin sind insgesamt 3 Öffentlichkeitsbeteiligungen vorgesehen.

Unsere Aktivitäten zu diesem wichtigen Bauvorhaben:
Wir werden den städtebaulichen Wettbewerb weiter eng begleiten, die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Beteiligung informieren und die jeweils aktuellen Entwicklungen an dieser Stelle veröffentlichen.
Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier:

04-2021 Flyer mit Informationen zum Städtebaulichen Wettbewerb und zur Öffentlichkeitsbeteiligung (Download)

02-2021 Unterlagen des Stadtplanungsamtes (Download)

18.02.2021 Artikel der Rheinischen Post vom 18.02.2021 Neues Wohnquartier am Gallberg (Download)