Über Uns

Unser Verein

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ÜBER UNS

Der Bürgerverein Bergisches Viertel e.V. setzt sich aus Leidenschaft und Überzeugung für die positive Entwicklung unseres lebenswerten Stadtteils ein. Wir sind überparteilich und frei von wirtschaftlichen Interessen.

Wir sind stolz auf unser Viertel. Unser Verein bezweckt daher den Erhalt und die Weiterentwicklung unseres „Bergischen Viertels“ im Sinne aller hier lebenden Bürger. Dies umfasst die Bereiche:

Bildung, Denkmalpflege, Freizeit und Naturschutz

Nahversorgung, Sicherheit, Verkehr und Wohnen

Wir vertreten Bürgerbedürfnisse und Bürgerrechte im Sinne aller Bewohner des Bergischen Viertels, setzen uns für mehr Bürgerbeteiligung ein und wirken Fehlentwicklungen entgegen.

Um unsere Ziele zu erreichen, neue Mitbürger erfolgreich zu integrieren und die Lebensqualität im Bergischen Viertel weiter zu verbessern, brauchen wir die Unterstützung und die aktive Mitarbeit vieler Bürger. Vielen Dank an alle, die in unserem Verein bereits aktiv mitarbeiten oder uns unterstützen. Gemeinsam können wir viel für unser Bergisches Viertel erreichen und bewegen.

Bergisches Viertel

Das Bergische Viertel liegt oberhalb des Stadtteils Gerresheim im Osten der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Dieser Teil der Stadt ist sehr ländlich geprägt und zählt ca. 11.500 Einwohner. Neben vielen Höfen, die auch heute noch landwirtschaftliche Güter produzieren und teilweise verkaufen, haben sich hier kleinere Siedlungen gebildet. Neben Ludenberg sind dies noch die Siedlungen Knittkuhl, Stratenhof und Hubbelrath.
Die Siedlungen Knittkuhl und Stratenhof sind durch Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt.
Auch Ludenberg weist eine sehr unterschiedliche Bebauung auf. Hier stehen neben großen Mehrfamilienhäusern auch zahlreiche Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser sowie einzelne Villen mit parkähnlichen Grundstücken.

Dorf Hubbelrath ist der östlichste Düsseldorfer Siedlungsbereich nahe der A 3 und hat sich seine dörfliche Struktur erhalten. Rund um die Kirche St. Cäcilia findet man überwiegend Einfamilienhäuser.

Diese Stadtteile, die sich aufgrund des ländlichen Charakters über mehrere Kilometer erstrecken, werden mit zwei Buslinien der Rheinbahn versorgt (Linien 733 und 738).

Im Bergischen Viertel gibt es nahezu keine Nahversorgung. Lediglich ein Supermarkt an der Bergischen Landstraße, dem ein Bäcker angeschlossen ist, ein Kiosk sowie eine Apotheke in Knittkuhl und eine Tankstelle an der B 7 versorgen die Anwohner.

Die zentrale Verkehrsader ist die Bundesstraße 7. Als „Bergische Landstraße“ verbindet sie nicht nur die Landeshauptstadt mit den Nachbargemeinden, sie ist auch eine vielbefahrene Zufahrt zur Autobahn A 3. Eine Lösung der täglichen Verkehrsprobleme ist lange überfällig.

Die Natur

Unser Viertel wird von mehreren Naturschutzgebieten geprägt und dient als Naherholungsgebiet den Bürgern von ganz Düsseldorf.

Pillebachtal

Der besondere Charakter des Pillebachtals wird zum einen durch die Lage geprägt. Das Naturschutzgebiet, zu dem auch Gallberg und Dernkamp gehören, liegt dicht an der Stadt, am Übergang zur freien Landschaft. Gleichzeitig bildet es die Grenze zwischen der Ebene des Rheintals und den dort beginnenden Höhenzügen des Bergischen Landes.
Die Vielfalt der natürlichen Lebensräume ist der Hauptgrund, warum das Pillebachtal unter Naturschutz gestellt worden ist. Vor allem die Feuchtbiotope sind hervorzuheben. Rund um den Pillebach wachsen und gedeihen Erlenwälder und Schilfflächen. Bemerkenswert ist seine Quelle. Außerdem gibt es entlang des Bachlaufs viele Teiche und Tümpel, in denen Frösche, Kröten und Molche, aber auch Libellen und Sumpfpflanzen vorkommen.

Rotthäuser-/Hubbelrather Bachtal

Das Rotthäuser Bachtal steht seit 1984 unter Naturschutz und ist das höchstgelegene Naturschutzgebiet der Landeshauptstadt. Der östlich des Schutzgebietes gelegene Sandberg ist mit etwa 170 Metern die höchste Erhebung Düsseldorfs. Das Besondere an dem Tal sind seine Feuchtbiotope, der Bach, der ihm den Namen gab, seine Quellen, die zahlreichen Fischteiche und ausgedehnte Schilfflächen. Hinzu kommen wertvolle Erlen-, Eschen- und Weichholzauenwälder sowie Hainsimsen-Buchenwälder. So zeigt sich auf engem Raum eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft.
Im Rotthäuser Bachtal zeigen sich seltene Tierarten wie Teichrohrsänger, Rohrammer und Eisvogel sowie Libellen wie die “Blaugrüne Mosaikjungfer”. Auch die Pflanzenwelt ist artenreich vertreten, darunter auch nach der “Roten Liste” bedrohte Pflanzen, wie der “Riesen Schachtelhalm” oder die “Brunnenkresse”.

Der Naturschutz im Rotthäuser Bachtal ist übrigens “grenzüberschreitend”, das heißt, das Gebiet geht nahtlos in das Morper Bachtal über. Dieses liegt auf dem Gebiet des Kreises Mettmann und wurde ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zusammen bilden Morper und Rotthäuser Bachtal einen Baustein im europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000.Das Rotthäuser Bachtal steht seit 1984 unter Naturschutz und ist das höchstgelegene Naturschutzgebiet der Landeshauptstadt. Der östlich des Schutzgebietes gelegene Sandberg ist mit etwa 170 Metern die höchste Erhebung Düsseldorfs.
Das Besondere an dem Tal sind seine Feuchtbiotope, der Bach, der ihm den Namen gab, seine Quellen, die zahlreichen Fischteiche und ausgedehnte Schilfflächen. Hinzu kommen wertvolle Erlen-, Eschen- und Weichholzauenwälder sowie Hainsimsen-Buchenwälder. So zeigt sich auf engem Raum eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft.
Im Rotthäuser Bachtal zeigen sich seltene Tierarten wie Teichrohrsänger, Rohrammer und Eisvogel sowie Libellen wie die “Blaugrüne Mosaikjungfer”. Auch die Pflanzenwelt ist artenreich vertreten, darunter auch nach der “Roten Liste” bedrohte Pflanzen, wie der “Riesen Schachtelhalm” oder die “Brunnenkresse”.
Der Naturschutz im Rotthäuser Bachtal ist übrigens “grenzüberschreitend”, das heißt, das Gebiet geht nahtlos in das Morper Bachtal über. Dieses liegt auf dem Gebiet des Kreises Mettmann und wurde ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zusammen bilden Morper und Rotthäuser Bachtal einen Baustein im europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000.

Weitere Informationen zum Bergischen Viertel finden Sie hier:

Landschafts-, Natur- und Klimaschutz -> (Link in unser Archiv)
Verkehr -> (Link in unser Archiv)

Wichtig ! Unterstützen auch Sie uns und werden Sie Mitglied des Bürgerverein Bergisches Viertel e.V.

Ergebnisse der Verkehrsstudie zur Erschließung der Bergischen Kaserne

Die Verwaltung der Stadt Düsseldorf hatte bereits letztes Jahr Machbarkeitsstudien für die Erschließung der Bergischen Kaserne mittels Seilbahn und Stadt-/Straßenbahn in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden nun in der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses (OVA) am 17.08.2022 vorgestellt.

Seilbahn:
Aus verkehrswissenschaftlicher Sicht ist eine Entlastung der Bergischen Landstraße durch die Seilbahn kaum zu erwarten. Die kurze Strecke zwischen Bergischer Kaserne und Staufenplatz würde speziell für Pendler durch einen mehrfachen Systemwechsel (Auto-Seilbahn, Seilbahn-Stadtbahn/Straßenbahn/Bus) unattraktiv.

Straßenbahn:
Mit dem zur Verfügung stehenden heutigen Straßenquerschnitt ist eine Straßenbahn auf der Bergischen Landstraße nicht zu realisieren. Eine Straßenbahn könnte nicht vom Autoverkehr unabhängig geführt werden und wäre demnach stauanfällig. Zusätzlich könnte eine Straßenbahn wegen der hohen Steigung bzw. des hohen Gefälles in Verbindung mit engen Kurvenradien in einigen Abschnitten nur langsam fahren und würde dabei Schallemissionen und Erschütterungen erzeugen. Aufgrund der hohen Investitionskosten, der Eingriffe ins Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit Fällung von Großbäumen und der erwarteten, eher niedrigen Nachfrage wurden auch Tunnelvarianten verworfen.

Ergebnis:
Aufgrund der aufgezeigten Ergebnisse werden daher die untersuchten Varianten Seilbahn und Stadtbahn zur Erschließung der Bergischen Kaserne und zur Entlastung der Bergischen Landstraße von der Stadtverwaltung dauerhaft zurückgestellt.

Die Verwaltung plant, die optimierte Erschließung mittels Bus in Verbindung mit einem leistungsfähigen P+R-Parkangebot am Standort der Bergischen Kaserne weiter vorantreiben. Damit der Bus in den Morgenstunden nicht im Stau steht, soll an der Kreuzung Knittkuhler Straße/Bergische Landstraße/Rotthäuser Weg über die Ampelanlage die Menge an stadteinwärts fahrenden Fahrzeugen reguliert werden. Für den Bus sollen geeignete Beschleunigungs- und Bevorrechtigungsmaßnahmen entlang der Bergischen Landstraße eingerichtet werden. Auch die Verbesserung der Taktung und angepasste Linienführungen sollen in diesem Zusammenhang geprüft werden.

Für die konkrete Umsetzung der optimierten Buserschließung inkl. Anpassung der Ampelanlage wird eine weitere Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

Wir begleiten das Thema intensiv weiter und halten Sie informiert!

 

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl in NRW

Vor der anstehenden Landtagswahl in NRW präsentierten sich am 4. Mai 2022 im Bürgerhaus Hubbelrath die Kandidaten von Bündnis 90/die Grünen (Herr Lukas Mielczarek), CDU (Herr Marco Schmitz), FDP (Frau Dr. Christine Rachner) und SPD (Herr Oliver Schreiber) einem interessierten Publikum aus dem Bergischen Viertel.

Schwerpunkte der Diskussion waren die Themengebiete Nahverkehr, innere Sicherheit, Stadtentwicklung und Energie. Moderiert wurde der Abend von Frau Nicole Lange, Leiterin der Lokalredaktion der Rheinischen Post.

Wir danken allen Beteiligten für den sehr interessanten Abend. Und denken Sie daran, am 15. Mai ist Wahl!

3. Öffentlichkeitsbeteiligung Blanckertzstraße

Am 13.12.2021 findet die 3. Öffentlichkeitsbeteiligung analog im Marie-Curie-Gymnasium, Gräulinger Str. 15 statt. Ab 17:30 Uhr können die Entwürfe besichtigt werden, um 18:30 Uhr beginnt die eigentliche Veranstaltung, bei der die weiterentwickelten Entwürfe vorgestellt und diskutiert werden können. Diese Anregungen werden dann auch dem Preisgericht mitgegeben, der am 14.12.2021 über den Siegesentwurf entscheiden wird.

Derzeit ist eine Präsenzveranstaltung mit 2G-Regel geplant.

 

 

Inzwischen wurden auch weitere Informationen auf der Beteiligungsseite www.dialog-park-ludenberg.de hinterlegt. So wurde die Auslobung zum Wettbewerb eingestellt, sie ist unter “Hintergrund” rechts auf der Seite zu finden. Hier ist auch die Übersicht über die erhaltenswerten Bäume hinterlegt. Bei der Begutachtung der Vitalität der Bäume wurden diese mit kleinen Plaketten versehen, sodass eine Zuordnung auch vor Ort möglich ist.