Aktuelle Projekte

Bauvorhaben Blanckertzstrasse

Zweite Öffentlichkeitsbeteiligung

Am 20.08.2021 hat das Preisgericht die 12 eingereichten Entwürfe zur Weiterentwicklung der Blanckertzstraße diskutiert. Die Arbeiten von 5 Planungsbüros haben sich für die zweite Wettbewerbsphase qualifiziert und werden nun der Öffentlichkeit unter www.dialog-park-ludenberg.de vorgestellt.

Die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung hat am 31.08.2021 begonnen und geht bis zum 20.09.2021. Über den genannten Link ist auch die digitale Beteiligung möglich.

Zusätzlich sollen auch auf dem Wettbewerbsgrundstück selbst Pläne an Stabgitterzäunen angebracht werden. Interessierte sollen so die Möglichkeit erhalten, bei einem Spaziergang auf dem Planungsgebiet die Entwürfe zu betrachten und auch vor Ort Anregungen und Rückmeldungen zu geben.
Auch der aktuelle Flyer soll den angrenzenden Haushalten als Briefwurfsendung zugestellt werden. Weiterhin sollen im Rewe Plakate und weitere Flyer angebracht und ausgelegt werden.

Nutzen Sie die Gelegenheit und beteiligen Sie sich an der Weiterentwicklung und Neugestaltung der Blanckertzstraße.

https://www.park-ludenberg.de/staedtebaulicher-wettbewerb/erste-preisgerichtssitzung
https://www.park-ludenberg.de/staedtebaulicher-wettbewerb/jury

Ausgangslage

Nach dem Auszug des Seniorenheimes der Sana-Klinik wurde das Grundstück verkauft. Die Stadt plant diesen Bereich mit den angrenzenden, teilweise unbebauten Flächen zu einem attraktiven neuen Wohnviertel mit 51.000 qm zu entwickeln.

Für das Gelände legt die Stadt einen städtebaulichen Wettbewerb auf. Im Rahmen dieses Wettbewerbsverfahrens soll ein neues Siedlungsgebiet entwickelt werden, das sich durch ein attraktives, generationenübergreifendes und innovatives Wohnungsangebot auszeichnet und unterschiedliche Wohnformen – Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser in verschiedenen Bauformen – berücksichtigt.

Die definitive Entscheidung, welcher Vorschlag den städtebaulichen Wettbewerb gewinnt, soll im Dezember 2021 fallen. Bis dahin sind insgesamt 3 Öffentlichkeitsbeteiligungen vorgesehen.

 

Unsere Aktivitäten zu diesem wichtigen Bauvorhaben:

Wir werden den städtebaulichen Wettbewerb weiter eng begleiten, die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Beteiligung informieren und die jeweils aktuellen Entwicklungen an dieser Stelle veröffentlichen.

 

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier:

04-2021 Flyer mit Informationen zum Städtebaulichen Wettbewerb und zur Öffentlichkeitsbeteiligung (Download)

02-2021 Unterlagen des Stadtplanungsamtes (Download)

18.02.2021 Artikel der Rheinischen Post vom 18.02.2021 Neues Wohnquartier am Gallberg (Download)

Aktuelle Projekte

Bauvorhaben auf dem Gelände der Bergische Kaserne

Ausgangslage

Die Bergische Kaserne steht auf einer Erhebung von 116,63 m ü. NN an der alten Bergischen Landstraße (B 7) in der Gemarkung von Hubbelrath, im Osten von Düsseldorf. Das Gelände ist sehr hügelig und diente vor der Bebauung als Ackerland. Die Nähe zur Autobahn und zur Stadt Düsseldorf spielte eine entscheidende Rolle beim Bau der Kaserne.

Die „Flak – Kaserne“, die nach dem Krieg den Namen „Truppenunterkunft Düsseldorf – Ost“ erhielt, wurde am 02. November 1967 durch den Befehlshaber im Wehrbereich III, Generalmajor Wilhelm-Peter Sieber, in „Bergische Kaserne“ umbenannt. Mit der Namensgebung „Bergische Kaserne“ soll eine Erinnerung an diejenigen Söhne des Bergischen Landes wachgehalten werden, die als Soldaten zu den Regimentern der einstigen Bergischen Truppen Napoleons zählten und für deren Leistung kein Denkmal gesetzt wurde.

Die Baugeschichte der Bergischen Kaserne beginnt mit dem ersten Spatenstich im Frühsommer 1937. Als Material wurden Ruhrsandstein, Bruchstein, Westerwaldschiefer und Grobkiesputz benutzt. Großzügige Rasenflächen und Begrünung durch Bäume und Sträucher vermitteln einen weitläufigen Gesamteindruck. Der Bau stand unter der Leitung von Architekt Carl Bassler aus Düsseldorf. Er entwickelte das Konzept, die Kaserne in die niederbergische Landschaft einzupassen. Dies wird bereits bei den ersten Gebäuden, dem Stabsgebäude und der Wache deutlich. Der wuchtige Turm, der den Eingang beherrscht, steht wie verwurzelt mit der Landschaft und verleugnet seine Verwandtschaft mit den Kirchtürmen und Wehrbauten des niederbergischen Landes nicht.

Die Bergische Kaserne steht im Mittelpunkt unseres Einzugsgebietes im Düsseldorfer Osten und ist im Eigentum des Bundes. Große Teile der Kaserne stehen aktuell leer. Düsseldorfer Kommunalpolitiker entwickeln regelmäßig ganz unterschiedliche Ideen über die Folgenutzung des Geländes: Von einer aufgelockerten, niedergeschossigen Bebauung bis hin zu einer Hochhaussiedlung als Olympisches Dorf für zehntausende Sportler. In vielen Fällen werden die Ideen mit der prognostizierten Wohnungsnot begründet.

Jede tragfähige Planung der Folgenutzung muss einige limitierende Faktoren berücksichtigen:

  • große Teile der Bebauung auf dem Gelände stehen unter Denkmalschutz
  • das unmittelbar umliegende Grünland ist eine der wichtigsten Frischluftschneisen für Düsseldorf und sorgt für die Luftzirkulation in der Stadt. Jede Form der Bebauung hat deshalb Einfluss auf das Stadtklima, insbesondere die Temperatur und den Feinstaub
  • die Kapazitäten des ÖPNV und die PKW-Anbindung an die Innenstadt sind bereits heute weitgehend ausgereizt – ein mehr an Wohnraum erfordert neue Verkehrskonzepte mit entsprechend langen Vorlaufzeiten

Der Bürgerverein verfolgt nachstehende Forderung:

Wir setzen uns für eine Folgenutzung des Geländes ein, die der Gesamtsituation gerecht wird und nicht singuläre Interessen maximal bedient.

 

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier:

08.06.2020 Bundeswehr hält sich alle Optionen offen
Bergische Kaserne: Bundeswehr hält sich alle Optionen offen (rp-online.de)

27.05.2020 Verhandlungen über Bergische Kaserne ziehen sich weiter
https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/verhandlungen-ueber-bergische-kaserne-ziehen-sich-weiter-603784.html

19.05.2020 Bundeswehr will jetzt doch in Hubbelrath bleiben
Düsseldorf: Bundeswehr will Stützpunkt in Hubbelrath jetzt doch behalten (rp-online.de)

 

Aktuelle Projekte

Villa Sohl

Ausgangslage

1960 begann der Generaldirektor von Thyssen, Hans-Günter Sohl, in Ludenberg den Bau eines Atombunkers. 1,5 Meter dicke Stahlbetonwände sollten die Familie und Lebensmittelvorräte vor Gammastrahlen schützen und das Überleben bei einem möglichen Kriegsangriff sichern. Über dem Bunker wurde eine der prunkvollsten Villen der Gegend errichtet, die heutige Villa Sohl.

Der Landschaftsgarten des Grundstücks ist aus Sicht der Stadtverwaltung und des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) denkmalwert und soll erhalten und in Teilen nach dem alten Vorbild wieder hergestellt werden. Der denkmalgeschützte Park wurde angelegt in Bezug auf die vormaligen Häuser, sowohl das sog. Landhaus Friedrich als auch die spätere sog. Villa Sohl.

Weitere Beschreibungen des Landschaftsparks finden Sie hier zum Download unter:

Der Park der Villa Sohl (Claus Lange) http://bergisches-viertel.de/wp-content/uploads/2021/04/12.03.13-Der-Park-der-Villa-Sohl-Claus-Lange.pdf

Das Grundstück liegt im Außenbereich der Stadt Düsseldorf, die planungsrechtliche Beurteilung erfolgt daher nach § 35 Abs. 2 Baugesetzbuch. Beabsichtigt ist der Abriss des vorhandenen Gebäudes (Villa Sohl) und der Neubau eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses mit ca. 26 Wohnungen sowie einer Tiefgarage.

Aktuell klagt der Eigentümer gegen die Anerkennung des Landschaftsparks als Gartendenkmal. Da die Stadt Düsseldorf das Verfahren ruhen lässt, ist die Eintragung des Gartendenkmals derzeit schwebend unwirksam. Wegen diesen juristischen Hintergründen kann der Eigentümer momentan nicht zur Pflege und Erhaltung des Gartendenkmals angehalten werden.

Der Bürgerverein stellt zu dem geplanten Bauprojekt folgende Forderungen:

  • Vollständiger Erhalt des Parks und definitive Anerkennung als Gartendenkmal
  • Einbeziehung des Landschaftsverbandes Rheinland zur Beurteilung der Bauvoranfrage
  • Forderung an den Bauunternehmer, seine darüber hinausgehenden, zusätzlichen Bauabsichten auf dem Gelände offenzulegen
  • Unterstützen einer moderaten, der Umgebung angepassten Bebauung (maximale Firsthöhe 12m entsprechend 2 Geschossen + ausgebautem, hochwinkeligem Dachgeschoss)

 

Weitere Informationen zum Thema Villa Sohl finden Sie hier:

10.04.1962 Villa Sohl – Fahrstuhl zum Bad (spiegel.de)
Villa Sohl – Fahrstuhl zum Bad

Podiumsdiskussion

zur Bundestagswahl am 7. September 2021

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am 7. September 2021 mit den Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlbezirks 106 (Düsseldorf I) von CDU, FDP, Grünen und SPD.

Anlässlich der Bundestagswahl am 26.09.2021 haben wir die wichtigsten Bundestagskandidaten aus Düsseldorfs östlichem Wahlbezirk zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/die Grünen, CDU, FDP und SPD haben verbindlich zugesagt. Bei dieser Veranstaltung gibt es die Gelegenheit, die zur Wahl stehenden Bürgervertreter und ihre Pläne besser kennenzulernen und Fragen zu stellen.

Die Podiumsdiskussion findet am Dienstag, den 07.09.2021, ab 20:00 Uhr in der Cones-Scheune statt.

Teilnehmen können Vereinsmitglieder und je nach verfügbarem Platz auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Viertel.