Neuer Nahverkehrsplan, Martinsumzüge und Neues aus dem Bergischen Viertel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 17.11. haben wir eine Pressemitteilung zur Bergischen Kaserne veröffentlicht, um am Mittwoch, dem 09.11. wurde im Gerresheimer Rathaus der Entwurf des Nahverkehrsplans 2017 für das zukünftige Bahn- und Busangebot in den Stadtbezirken 7 und 8 vorgelegt. Für unser Viertel waren vor allem die Diskussion um die bessere Anbindung der Bergischen Kaserne an das ÖPNV Netz und der Prüfauftrag für eine Nachtexpressverbindung nach Knittkuhl und Hubbelrath von Interesse. Zu beiden Themen wurden die Vertreter der Stadt und der Rheinbahn jedoch leider wenig konkret. Anwesend waren aber auch nur insgesamt ca. 10 Bürger aus den beiden Stadtbezirken, so dass eine Chance für mehr Bürgerbeteiligung verpasst wurde. Unser Vereinsmitglied, der CDU Bezirksvertreter Rainer Klöpper (CDU), vertrat unsere Interessen und setzte sich erneut für die bessere Verkehrsanbindung unseres Viertels ein.

Interessant war das Gespräch mit den Rheinbahnverantwortlichen hinsichtlich der ganztägigen Anschlussgarantie beim Umstieg zwischen der Straßenbahnlinie 709 und den beiden Buslinien 733 und 738. Die Verantwortlichen zeigten sich überrascht, dass die Anschlussgarantie an der Haltestelle Gerresheim Krankenhaus so selten genutzt wird, obwohl die Kunden verkehrsbedingt häufig den garantierten Anschluss nicht erreichen und warten müssen. Dieses braucht der Rheinbahn Kunde jedoch nicht, da er im Falle des verpassten Anschlusses, ein für ihn kostenloses Taxi über den Fahrer bestellen kann. Die Detailinformationen finden Sie auf http://www.rheinbahn.de/kontakt/unsere_kundengarantien/Seiten/Anschlussgarantie.aspx

Am gleichen Abend fand auf Einladung des neu gegründeten „Konservativen Dialogs“ eine Veranstaltung in der „Fuchsjagd Gerresheim“ mit der ehemaligen DDR Bürgerrechtlerin und CDU Bundestagsabgeordneten Vera Lengsfeld http://vera-lengsfeld.de/ statt. Vor rund 50 Bürgern, überwiegend CDU Parteimitgliedern, setzte sich Frau Lengsfeld sehr kritisch mit ihrer Partei und den Handlungen der Bundeskanzlerin bei der Energiewende, der Euro-„Rettung“ und der Flüchtlingspolitik auseinander. Sie forderte die anwesenden Parteimitglieder auf, den „Linkstrend der CDU zu stoppen“, „Frau Merkel zum Rücktritt zu bewegen“ und die „politischen Positionen von Konrad Adenauer und Helmut Kohl wieder einzunehmen“. Sie forderte zudem, dass „die Politiker wieder dem Bürger dienen müssten und nicht die Bürger beschimpfen dürften.“ Sie warf den Politikern vor, dass sie „keine Volksvertreter mehr seien, sondern sich wie eine privilegierte Kaste aufführten.“ Selbst wenn einige Ihre Äußerungen sehr weitgehend waren, wie beispielsweise: „Der Bundestag funktioniert im Prinzip nur noch wie die Volkskammer der DDR. Er kommt seiner Kontrollfunktion nicht mehr nach und setzt nur noch die Anweisungen aus dem Kanzleramt um“, fanden ihre Äußerungen große Zustimmung. Mehr Informationen über den Konservativen Dialog finden Sie auf https://www.facebook.com/konservativerdialog/.

Am 11.11. sorgte der Hoppeditz für Schlagzeilen als er OB Geisel sagte: „Jetzt  ist deine Amtszeit schon ein Drittel vorbei. Wir schreiben nach Elbers das Jahr Nummer zwei. Ein Drittel, zwei Jahre, die Zeit, die ging fix. Wahrscheinlich zu schnell, denn getan hat sich nix…“ Schauspielhaus, Wohnturm am Rheinturm, Stadtsparkasse und Tour de France waren weitere Kritikpunkte – der Hoppeditz ersparte Geisel nichts.

Die Martinsumzüge in unserem Viertel waren sehr gut besucht. Erfreulich, dass es diesmal keine Diskussionen um die Umbenennung in ein „Lichterfest“ gab. Sehr erfreulich war auch, dass fast alle von uns betreuten Flüchtlingsfamilien aus der Blanckertzstraße an den Umzügen der Kindergärten und der GGS Knittkuhl teilnahmen. Leider galt dies nicht für die zahlreichen anderen Familien, die in der Flüchtlingseinrichtung untergebracht sind.

Gestern nahm der Oberbürgermeister an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Gerresheimer Waldfriedhof teil. Am 20.11. findet um 15 Uhr das Totengedenken auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof an der Blanckertzstraße statt.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Goßmann  Stefan Reichert

Bürgerverein Bergisches Viertel e.V.