Inbetriebnahme Flüchtlingseinrichtung Bergische Kaserne und Bürgerinformation Mülldeponie

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute fand der Pressetermin „Vorstellung der Flüchtlingseinrichtung Bergische Kaserne“ statt. Neben den geladenen Journalisten waren auch einige unserer Vereinsmitglieder, Vertreter der Polizei, der Diakonie und der Kirchen sowie die Schulleiterin der GGS Knittkuhl und ihre Schulsozialarbeiterin anwesend.

Mit Stadtdirektor Hintzsche, Stadtkämmerin Schneider und Baudezernentin Zuschke waren gleich drei Dezernenten vor Ort, um die Flüchtlingsbeauftragte Koch zu unterstützen.

Hintzsche eröffnete die Vorstellung, in dem er sich und Frau Koch „für ihre hervorragende Arbeit“ lobte. Koch räumte anschließend jedoch ein, dass diese Flüchtlingseinrichtung eine Notlösung für ein Jahr sei. Ansonsten war sie erneut wenig präzise und wich den Fragen aus. Unsere heutige Pressemitteilung zu der Veranstaltung finden Sie weiter unten.

 

Am Donnerstag Abend fand die Bürgerveranstaltung der CDU zur Süderweiterung der Mülldeponie Hubbelrath im Bürgerhaus Hubbelrath statt. Die Verantwortlichen von Zentraldeponie und AWISTA erläuterten ihr Konzept und beantworteten die überwiegend kritischen Fragen der etwas mehr als 30 Bürger.

Wesentliche Kritikpunkte waren die Angst vor langfristiger Umweltverschmutzung und die anstehende Vernichtung von Naturraum. Die Mülldeponie, auf der zwar nur maximal 3% organisches Material aber dafür giftige Abfälle und ölverschmutzter Boden gelagert wird, liegt mitten im Naturschutzgebiet. Das benachbarte Tal und die Wanderwege werden durch die Süderweiterung zugeschüttet. Die Verantwortlichen versprachen, dass im Gegenzug möglichst schnell mit der Renaturierung der „Altdeponie“ begonnen werden soll. Hier werden dann neue Wanderwege bis auf die 160 Meter hohe Bergspitze angelegt.

Das Belastungen des Grundwassers werden durch ein dichtes Messsystem engmaschig überwacht. Unverständlich ist, dass der Betreiber die Messungen in Eigenverantwortlichkeit durchführt und dem Landesumweltamt anschließend lediglich meldet. Die Messung durch eine unabhängige Institution hätte mehr Vertrauen bei den Bürgern geschaffen.

Durch die deutliche Erweiterung der Deponie wird sie bis ca. 2036 zur Verfüllung von Abfällen zur Verfügung stehen. Die vollständige Renaturierung liegt also noch in weiter Ferne. An die Rekultivierungsphase schließt sich eine noch mindestens 30-50 Jahre dauernde Nachsorgephase an, so dass die Verantwortlichkeit auch längerfristig klar geregelt ist. Mehr Informationen finden Sie auf https://www.zentraldeponie-hubbelrath.de/.

 

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Goßmann  Stefan Reichert

Bürgerverein Bergisches Viertel e.V.