HERZLICH WILLKOMMEN BEI DEM BÜRGERVEREIN BERGISCHES VIERTEL e.V. IN DÜSSELDORF.

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Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am 7. September 2021 mit den Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlbezirks 106 (Düsseldorf I) von CDU, FDP, Grünen und SPD.

Anlässlich der Bundestagswahl am 26.09.2021 haben wir die wichtigsten Bundestagskandidaten aus Düsseldorfs östlichem Wahlbezirk zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/die Grünen, CDU, FDP und SPD haben verbindlich zugesagt. Bei dieser Veranstaltung gab es die Gelegenheit, die zur Wahl stehenden Bürgervertreter und ihre Pläne besser kennenzulernen und Fragen zu stellen.
Die Podiumsdiskussion fand am Dienstag, den 07.09.2021 in der Cones-Scheune statt. Teilnehmen konnten Vereinsmitglieder und je nach verfügbarem Platz auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Viertel.

Über Uns

Unser Verein

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ÜBER UNS

Der Bürgerverein Bergisches Viertel e.V. setzt sich aus Leidenschaft und Überzeugung für die positive Entwicklung unseres lebenswerten Stadtteils ein. Wir sind überparteilich und frei von wirtschaftlichen Interessen.

Wir sind stolz auf unser Viertel. Unser Verein bezweckt daher den Erhalt und die Weiterentwicklung unseres „Bergischen Viertels“ im Sinne aller hier lebenden Bürger. Dies umfasst die Bereiche:

Bildung, Denkmalpflege, Freizeit und Naturschutz

Nahversorgung, Sicherheit, Verkehr und Wohnen

Wir vertreten Bürgerbedürfnisse und Bürgerrechte im Sinne aller Bewohner des Bergischen Viertels, setzen uns für mehr Bürgerbeteiligung ein und wirken Fehlentwicklungen entgegen.

Um unsere Ziele zu erreichen, neue Mitbürger erfolgreich zu integrieren und die Lebensqualität im Bergischen Viertel weiter zu verbessern, brauchen wir die Unterstützung und die aktive Mitarbeit vieler Bürger. Vielen Dank an alle, die in unserem Verein bereits aktiv mitarbeiten oder uns unterstützen. Gemeinsam können wir viel für unser Bergisches Viertel erreichen und bewegen.

Bergisches Viertel

Das Bergische Viertel liegt oberhalb des Stadtteils Gerresheim im Osten der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Dieser Teil der Stadt ist sehr ländlich geprägt und zählt ca. 11.500 Einwohner. Neben vielen Höfen, die auch heute noch landwirtschaftliche Güter produzieren und teilweise verkaufen, haben sich hier kleinere Siedlungen gebildet. Neben Ludenberg sind dies noch die Siedlungen Knittkuhl, Stratenhof und Hubbelrath.
Die Siedlungen Knittkuhl und Stratenhof sind durch Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt.
Auch Ludenberg weist eine sehr unterschiedliche Bebauung auf. Hier stehen neben großen Mehrfamilienhäusern auch zahlreiche Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser sowie einzelne Villen mit parkähnlichen Grundstücken.

Dorf Hubbelrath ist der östlichste Düsseldorfer Siedlungsbereich nahe der A 3 und hat sich seine dörfliche Struktur erhalten. Rund um die Kirche St. Cäcilia findet man überwiegend Einfamilienhäuser.

Diese Stadtteile, die sich aufgrund des ländlichen Charakters über mehrere Kilometer erstrecken, werden mit zwei Buslinien der Rheinbahn versorgt (Linien 733 und 738).

Im Bergischen Viertel gibt es nahezu keine Nahversorgung. Lediglich ein Supermarkt an der Bergischen Landstraße, dem ein Bäcker angeschlossen ist, ein Kiosk sowie eine Apotheke in Knittkuhl und eine Tankstelle an der B 7 versorgen die Anwohner.

Die zentrale Verkehrsader ist die Bundesstraße 7. Als „Bergische Landstraße“ verbindet sie nicht nur die Landeshauptstadt mit den Nachbargemeinden, sie ist auch eine vielbefahrene Zufahrt zur Autobahn A 3. Eine Lösung der täglichen Verkehrsprobleme ist lange überfällig.

Die Natur

Unser Viertel wird von mehreren Naturschutzgebieten geprägt und dient als Naherholungsgebiet den Bürgern von ganz Düsseldorf.

Pillebachtal

Der besondere Charakter des Pillebachtals wird zum einen durch die Lage geprägt. Das Naturschutzgebiet, zu dem auch Gallberg und Dernkamp gehören, liegt dicht an der Stadt, am Übergang zur freien Landschaft. Gleichzeitig bildet es die Grenze zwischen der Ebene des Rheintals und den dort beginnenden Höhenzügen des Bergischen Landes.
Die Vielfalt der natürlichen Lebensräume ist der Hauptgrund, warum das Pillebachtal unter Naturschutz gestellt worden ist. Vor allem die Feuchtbiotope sind hervorzuheben. Rund um den Pillebach wachsen und gedeihen Erlenwälder und Schilfflächen. Bemerkenswert ist seine Quelle. Außerdem gibt es entlang des Bachlaufs viele Teiche und Tümpel, in denen Frösche, Kröten und Molche, aber auch Libellen und Sumpfpflanzen vorkommen.

Rotthäuser-/Hubbelrather Bachtal

Das Rotthäuser Bachtal steht seit 1984 unter Naturschutz und ist das höchstgelegene Naturschutzgebiet der Landeshauptstadt. Der östlich des Schutzgebietes gelegene Sandberg ist mit etwa 170 Metern die höchste Erhebung Düsseldorfs. Das Besondere an dem Tal sind seine Feuchtbiotope, der Bach, der ihm den Namen gab, seine Quellen, die zahlreichen Fischteiche und ausgedehnte Schilfflächen. Hinzu kommen wertvolle Erlen-, Eschen- und Weichholzauenwälder sowie Hainsimsen-Buchenwälder. So zeigt sich auf engem Raum eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft.
Im Rotthäuser Bachtal zeigen sich seltene Tierarten wie Teichrohrsänger, Rohrammer und Eisvogel sowie Libellen wie die “Blaugrüne Mosaikjungfer”. Auch die Pflanzenwelt ist artenreich vertreten, darunter auch nach der “Roten Liste” bedrohte Pflanzen, wie der “Riesen Schachtelhalm” oder die “Brunnenkresse”.

Der Naturschutz im Rotthäuser Bachtal ist übrigens “grenzüberschreitend”, das heißt, das Gebiet geht nahtlos in das Morper Bachtal über. Dieses liegt auf dem Gebiet des Kreises Mettmann und wurde ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zusammen bilden Morper und Rotthäuser Bachtal einen Baustein im europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000.Das Rotthäuser Bachtal steht seit 1984 unter Naturschutz und ist das höchstgelegene Naturschutzgebiet der Landeshauptstadt. Der östlich des Schutzgebietes gelegene Sandberg ist mit etwa 170 Metern die höchste Erhebung Düsseldorfs.
Das Besondere an dem Tal sind seine Feuchtbiotope, der Bach, der ihm den Namen gab, seine Quellen, die zahlreichen Fischteiche und ausgedehnte Schilfflächen. Hinzu kommen wertvolle Erlen-, Eschen- und Weichholzauenwälder sowie Hainsimsen-Buchenwälder. So zeigt sich auf engem Raum eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft.
Im Rotthäuser Bachtal zeigen sich seltene Tierarten wie Teichrohrsänger, Rohrammer und Eisvogel sowie Libellen wie die “Blaugrüne Mosaikjungfer”. Auch die Pflanzenwelt ist artenreich vertreten, darunter auch nach der “Roten Liste” bedrohte Pflanzen, wie der “Riesen Schachtelhalm” oder die “Brunnenkresse”.
Der Naturschutz im Rotthäuser Bachtal ist übrigens “grenzüberschreitend”, das heißt, das Gebiet geht nahtlos in das Morper Bachtal über. Dieses liegt auf dem Gebiet des Kreises Mettmann und wurde ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zusammen bilden Morper und Rotthäuser Bachtal einen Baustein im europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000.

Weitere Informationen zum Bergischen Viertel finden Sie hier:

Landschafts-, Natur- und Klimaschutz -> (Link in unser Archiv)
Verkehr -> (Link in unser Archiv)

Wichtig ! Unterstützen auch Sie uns und werden Sie Mitglied des Bürgerverein Bergisches Viertel e.V.

Aktuelle Projekte

Bauvorhaben Blanckertzstrasse

Zweite Öffentlichkeitsbeteiligung

Am 20.08.2021 hat das Preisgericht die 12 eingereichten Entwürfe zur Weiterentwicklung der Blanckertzstraße diskutiert. Die Arbeiten von 5 Planungsbüros haben sich für die zweite Wettbewerbsphase qualifiziert und werden nun der Öffentlichkeit unter www.dialog-park-ludenberg.de vorgestellt.

Die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung hat am 31.08.2021 begonnen und geht bis zum 20.09.2021. Über den genannten Link ist auch die digitale Beteiligung möglich.

Zusätzlich sollen auch auf dem Wettbewerbsgrundstück selbst Pläne an Stabgitterzäunen angebracht werden. Interessierte sollen so die Möglichkeit erhalten, bei einem Spaziergang auf dem Planungsgebiet die Entwürfe zu betrachten und auch vor Ort Anregungen und Rückmeldungen zu geben.
Auch der aktuelle Flyer soll den angrenzenden Haushalten als Briefwurfsendung zugestellt werden. Weiterhin sollen im Rewe Plakate und weitere Flyer angebracht und ausgelegt werden.

Nutzen Sie die Gelegenheit und beteiligen Sie sich an der Weiterentwicklung und Neugestaltung der Blanckertzstraße.

https://www.park-ludenberg.de/staedtebaulicher-wettbewerb/erste-preisgerichtssitzung
https://www.park-ludenberg.de/staedtebaulicher-wettbewerb/jury

Ausgangslage

Nach dem Auszug des Seniorenheimes der Sana-Klinik wurde das Grundstück verkauft. Die Stadt plant diesen Bereich mit den angrenzenden, teilweise unbebauten Flächen zu einem attraktiven neuen Wohnviertel mit 51.000 qm zu entwickeln.

Für das Gelände legt die Stadt einen städtebaulichen Wettbewerb auf. Im Rahmen dieses Wettbewerbsverfahrens soll ein neues Siedlungsgebiet entwickelt werden, das sich durch ein attraktives, generationenübergreifendes und innovatives Wohnungsangebot auszeichnet und unterschiedliche Wohnformen – Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser in verschiedenen Bauformen – berücksichtigt.

Die definitive Entscheidung, welcher Vorschlag den städtebaulichen Wettbewerb gewinnt, soll im Dezember 2021 fallen. Bis dahin sind insgesamt 3 Öffentlichkeitsbeteiligungen vorgesehen.

 

Unsere Aktivitäten zu diesem wichtigen Bauvorhaben:

Wir werden den städtebaulichen Wettbewerb weiter eng begleiten, die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der Beteiligung informieren und die jeweils aktuellen Entwicklungen an dieser Stelle veröffentlichen.

 

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier:

04-2021 Flyer mit Informationen zum Städtebaulichen Wettbewerb und zur Öffentlichkeitsbeteiligung (Download)

02-2021 Unterlagen des Stadtplanungsamtes (Download)

18.02.2021 Artikel der Rheinischen Post vom 18.02.2021 Neues Wohnquartier am Gallberg (Download)

Aktuelle Projekte

Bauvorhaben auf dem Gelände der Bergische Kaserne

Ausgangslage

Die Bergische Kaserne steht auf einer Erhebung von 116,63 m ü. NN an der alten Bergischen Landstraße (B 7) in der Gemarkung von Hubbelrath, im Osten von Düsseldorf. Das Gelände ist sehr hügelig und diente vor der Bebauung als Ackerland. Die Nähe zur Autobahn und zur Stadt Düsseldorf spielte eine entscheidende Rolle beim Bau der Kaserne.

Die „Flak – Kaserne“, die nach dem Krieg den Namen „Truppenunterkunft Düsseldorf – Ost“ erhielt, wurde am 02. November 1967 durch den Befehlshaber im Wehrbereich III, Generalmajor Wilhelm-Peter Sieber, in „Bergische Kaserne“ umbenannt. Mit der Namensgebung „Bergische Kaserne“ soll eine Erinnerung an diejenigen Söhne des Bergischen Landes wachgehalten werden, die als Soldaten zu den Regimentern der einstigen Bergischen Truppen Napoleons zählten und für deren Leistung kein Denkmal gesetzt wurde.

Die Baugeschichte der Bergischen Kaserne beginnt mit dem ersten Spatenstich im Frühsommer 1937. Als Material wurden Ruhrsandstein, Bruchstein, Westerwaldschiefer und Grobkiesputz benutzt. Großzügige Rasenflächen und Begrünung durch Bäume und Sträucher vermitteln einen weitläufigen Gesamteindruck. Der Bau stand unter der Leitung von Architekt Carl Bassler aus Düsseldorf. Er entwickelte das Konzept, die Kaserne in die niederbergische Landschaft einzupassen. Dies wird bereits bei den ersten Gebäuden, dem Stabsgebäude und der Wache deutlich. Der wuchtige Turm, der den Eingang beherrscht, steht wie verwurzelt mit der Landschaft und verleugnet seine Verwandtschaft mit den Kirchtürmen und Wehrbauten des niederbergischen Landes nicht.

Die Bergische Kaserne steht im Mittelpunkt unseres Einzugsgebietes im Düsseldorfer Osten und ist im Eigentum des Bundes. Große Teile der Kaserne stehen aktuell leer. Düsseldorfer Kommunalpolitiker entwickeln regelmäßig ganz unterschiedliche Ideen über die Folgenutzung des Geländes: Von einer aufgelockerten, niedergeschossigen Bebauung bis hin zu einer Hochhaussiedlung als Olympisches Dorf für zehntausende Sportler. In vielen Fällen werden die Ideen mit der prognostizierten Wohnungsnot begründet.

Jede tragfähige Planung der Folgenutzung muss einige limitierende Faktoren berücksichtigen:

  • große Teile der Bebauung auf dem Gelände stehen unter Denkmalschutz
  • das unmittelbar umliegende Grünland ist eine der wichtigsten Frischluftschneisen für Düsseldorf und sorgt für die Luftzirkulation in der Stadt. Jede Form der Bebauung hat deshalb Einfluss auf das Stadtklima, insbesondere die Temperatur und den Feinstaub
  • die Kapazitäten des ÖPNV und die PKW-Anbindung an die Innenstadt sind bereits heute weitgehend ausgereizt – ein mehr an Wohnraum erfordert neue Verkehrskonzepte mit entsprechend langen Vorlaufzeiten

Der Bürgerverein verfolgt nachstehende Forderung:

Wir setzen uns für eine Folgenutzung des Geländes ein, die der Gesamtsituation gerecht wird und nicht singuläre Interessen maximal bedient.

 

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier:

08.06.2020 Bundeswehr hält sich alle Optionen offen
Bergische Kaserne: Bundeswehr hält sich alle Optionen offen (rp-online.de)

27.05.2020 Verhandlungen über Bergische Kaserne ziehen sich weiter
https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/verhandlungen-ueber-bergische-kaserne-ziehen-sich-weiter-603784.html

19.05.2020 Bundeswehr will jetzt doch in Hubbelrath bleiben
Düsseldorf: Bundeswehr will Stützpunkt in Hubbelrath jetzt doch behalten (rp-online.de)

 

Aktuelle Projekte

Villa Sohl

Ausgangslage

1960 begann der Generaldirektor von Thyssen, Hans-Günter Sohl, in Ludenberg den Bau eines Atombunkers. 1,5 Meter dicke Stahlbetonwände sollten die Familie und Lebensmittelvorräte vor Gammastrahlen schützen und das Überleben bei einem möglichen Kriegsangriff sichern. Über dem Bunker wurde eine der prunkvollsten Villen der Gegend errichtet, die heutige Villa Sohl.

Der Landschaftsgarten des Grundstücks ist aus Sicht der Stadtverwaltung und des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) denkmalwert und soll erhalten und in Teilen nach dem alten Vorbild wieder hergestellt werden. Der denkmalgeschützte Park wurde angelegt in Bezug auf die vormaligen Häuser, sowohl das sog. Landhaus Friedrich als auch die spätere sog. Villa Sohl.

Weitere Beschreibungen des Landschaftsparks finden Sie hier zum Download unter:

Der Park der Villa Sohl (Claus Lange) http://bergisches-viertel.de/wp-content/uploads/2021/04/12.03.13-Der-Park-der-Villa-Sohl-Claus-Lange.pdf

Das Grundstück liegt im Außenbereich der Stadt Düsseldorf, die planungsrechtliche Beurteilung erfolgt daher nach § 35 Abs. 2 Baugesetzbuch. Beabsichtigt ist der Abriss des vorhandenen Gebäudes (Villa Sohl) und der Neubau eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses mit ca. 26 Wohnungen sowie einer Tiefgarage.

Aktuell klagt der Eigentümer gegen die Anerkennung des Landschaftsparks als Gartendenkmal. Da die Stadt Düsseldorf das Verfahren ruhen lässt, ist die Eintragung des Gartendenkmals derzeit schwebend unwirksam. Wegen diesen juristischen Hintergründen kann der Eigentümer momentan nicht zur Pflege und Erhaltung des Gartendenkmals angehalten werden.

Der Bürgerverein stellt zu dem geplanten Bauprojekt folgende Forderungen:

  • Vollständiger Erhalt des Parks und definitive Anerkennung als Gartendenkmal
  • Einbeziehung des Landschaftsverbandes Rheinland zur Beurteilung der Bauvoranfrage
  • Forderung an den Bauunternehmer, seine darüber hinausgehenden, zusätzlichen Bauabsichten auf dem Gelände offenzulegen
  • Unterstützen einer moderaten, der Umgebung angepassten Bebauung (maximale Firsthöhe 12m entsprechend 2 Geschossen + ausgebautem, hochwinkeligem Dachgeschoss)

 

Weitere Informationen zum Thema Villa Sohl finden Sie hier:

10.04.1962 Villa Sohl – Fahrstuhl zum Bad (spiegel.de)
Villa Sohl – Fahrstuhl zum Bad

Podiumsdiskussion

zur Bundestagswahl am 7. September 2021

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am 7. September 2021 mit den Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlbezirks 106 (Düsseldorf I) von CDU, FDP, Grünen und SPD.

Anlässlich der Bundestagswahl am 26.09.2021 haben wir die wichtigsten Bundestagskandidaten aus Düsseldorfs östlichem Wahlbezirk zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/die Grünen, CDU, FDP und SPD haben verbindlich zugesagt. Bei dieser Veranstaltung gibt es die Gelegenheit, die zur Wahl stehenden Bürgervertreter und ihre Pläne besser kennenzulernen und Fragen zu stellen.

Die Podiumsdiskussion findet am Dienstag, den 07.09.2021, ab 20:00 Uhr in der Cones-Scheune statt.

Teilnehmen können Vereinsmitglieder und je nach verfügbarem Platz auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Viertel.

Unser Vorstand

Christian Fongern

Vorsitzender

Dr. Melanie Kübler

1. stellvertretende Vorsitzende

Berthold Giese

2. stellvertretende Vorsitzender

Kristian Grube

Schriftführer

Peter Missler

Schatzmeister

Anja de Werth

Projekte

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Das bieten wir unseren Mitgliedern

  • Aktuelle Informationen über das Bergische Viertel
  • Persönliche Einladungen für Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen
  • Unterstützung des Gemeinwohls des Bergischen Viertels
  • Mitwirken zum Erhalt von Natur und Umweltin unserem Viertel

Unterstützen auch Sie uns und werden Sie Mitglied des Bürgerverein Bergisches Viertel e.V.

Medienportal

Mediensammlung des Bürgervereins

Projekt Bauvorhaben Blanckertzstraße:

04-2021 Flyer mit Informationen zum Städtebaulichen Wettbewerb und zur Öffentlichkeitsbeteiligung (Download)

02-2021 Unterlagen des Stadtplanungsamtes (Download)

18.02.2021 Artikel der Rheinischen Post vom 18.02.2021 Neues Wohnquartier am Gallberg (Download)

Projekt Bauvorhaben Bergische Kaserne:

08.06.2020 Bundeswehr hält sich alle Optionen offen (Download)

27.05.2020 Verhandlungen über Bergische Kaserne ziehen sich weiter (Download)

19.05.2020 Bundeswehr will jetzt doch in Hubbelrath bleiben (Download)

11.02.2019 Bergische Kaserne bietet großes Potential für die Entwicklung des Bergischen Viertels (Download)

Projekt Bauvorhaben Villa Sohl:

27.05.2021 Villa Sohl ist immer noch Anziehungspunkt für Unbefugte (Download)

25.06.2020 Der Park an der Villa Sohl ist gerettet (Download)

16.06.2020 Durchbruch bei Villa Sohl erzielt? (Download)

28.05.2020 Die Villa Sohl soll bald abgerissen werden (Download)

01.04.2020 Park der Villa Sohl droht zu zerfallen (Download)

Podiumsdiskussionen:

01.09.2020  OB Podiumsdiskussion (Livemitschnitt)

Diverse Themen:

07.07.2020 Grütersaaper Weg wird endlich saniert (Download)

14.11.2019  Die freien Flächen in Knittkuhl bleiben erhalten (Download)

12.11.2019  Wohnbebauung: Viele Freiflächen in Düsseldorf bleiben erhalten (Download)

09.10.2019 Wie sich Düsseldorf weiterentwickeln soll (Download)

Archiv

Abgeschlossene Projekte

2020 Podiumsdiskussionen zur OB Wahl in Düsseldorf September 2020

Anlässlich der bevorstehenden Wahl des Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf im Jahr 2020 lud der Bürgerverein am 01.09.2020 die vier aussichtsreichsten OB Kandidaten zu einer Podiumsdiskussion des Vereins ein. Der Einladung folgten alle 4 Kandidaten: Herr Engstfeld (Bündnis 90 / Die Grünen), Herr Geisel (damals amtierender OB, SPD), Frau Dr. Strack-Zimmermann (FDP), Herr Dr. Keller (aktuell amtierender OB, CDU).

Die Diskussion wurde von Herrn Rehmsen (Moderator beim WDR) geleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Podiumsdiskussion waren Bebauung des Düsseldorfer Ostens, Umwelt und Natur sowie Verkehr. Nach der Vorstellung der OB Kandidaten stellte der Bürgerverein einige Fakten über das Viertel vor. Im Anschluss wurden die inhaltlichen Positionen der OB Kandidaten herausgearbeitet. Nachstehend die Zusammenfassung der Ergebnisse zum Thema Bebauung:

Mehr über die Veranstaltung finden Sie hier zum Download:

Düsseldorfer Osten – Quo vadis? Die Faktenlage (Download)

Livemitschnitt der gesamten Podiumsdiskussion (Livestream)

2019 Regionalplan

Bei einer Bedarfsberechnung stellte die Bezirksregierung fest, dass bis zum Jahr 2040 im Regierungsbezirk Düsseldorf für 40.000 zusätzliche Privathaushalte Wohnraum geschaffen werden muss. Daher wurde die 1. Änderung des Regionalplans „Mehr Wohnbauland am Rhein“ auf den Weg gebracht. In der Stadt Düsseldorf wurde bis 2040 mit einem Plus von ca. 43.000 Haushalten gerechnet. Hierfür wurden innerhalb der Stadtgrenzen insgesamt 7 Flächen für Allgemeinen Siedlungsbau ausgesucht. Zwei dieser Flächen waren im Bereich der Stadtteile Ludenberg, Knittkuhl und Hubbelrath angesiedelt.

Die beiden Flächen D_07 und D_13 mit einer Fläche von zusammen ca. 75 Hektar wurden durch das Amt für Regionalplanung bewertet. In die Bewertung gingen die Kriterien Erreichbarkeit und Verkehr, ökologische Verträglichkeit, Infrastruktur und städtebauliche Aspekte ein. Die genaue Beurteilung der beiden Flächen finden Sie hier:

Fläche D_07 (Download)

Fläche D_13 (Download)

Bei der Durchsicht der Unterlagen war uns aufgefallen, dass bei der Beurteilung der Flächen möglicherweise nicht alle notwendigen Karten und Dokumente vorgelegen hatten. So waren die klimatischen Auswirkung einer Bebauung der beiden Flächen auf das Stadtklima und der Status als Landschaftsschutzgebiet und Kulturlandschaft nicht in die Bewertung eingeflossen. Als Bürgerverein Bergisches Viertel e.V. haben wir daher zu den Planungen Stellung genommen und Stadt- und Regionalrat sowie die Bezirksregierung entsprechend in Kenntnis gesetzt.

Die gesamte Stellungnahme an den Rat der Stadt Düsseldorf finden Sie unter http://bergisches-viertel.de/schreiben-an-den-rat-der-stadt-duesseldorf-zur-geplanten-aenderung-des-regionalplanes-duesseldorf-rpd-mehr-wohnbauland-am-rhein/.

In der entscheidenden Ratssitzung am 19.09.2019 einigten sich die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Grüne und Tierschutzpartei/Freie Wähler auf einen Änderungsantrag, der nach lebhafter Diskussion mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Mit diesem Ratsbeschluss wurde es abgelehnt, die Flächen D_07 und D_13 als Allgemeinen Siedlungsbereich auszuweisen.

Am 11. 11.2019 fand die entscheidende Sondersitzung des Regionalrats zur 1. Änderung des Regionalplans statt. Die Flächen D_07 und D_13 im Bergischen Viertel werden letztendlich wegen der schlechten Erreichbarkeit und der fehlenden Verkehrsinfrastruktur nicht weiter verfolgt. Mit der Entscheidung des Regionalrats steht fest, dass die beiden Flächen im nächsten Regionalplan nicht als allgemeiner Siedlungsbereich (ASB) ausgeschrieben werden und eine Bebauung in absehbarer Zeit nicht stattfinden wird. Die Bezirksregierung wollte die Flächen als Sondierungsbereich für eine langfristige Entwicklung im Blick zu behalten.

Newsletter 2021

Newsletter 17.02.2021: Bauvorhaben Blanckertzstraße (Download)

Newsletter 2020

Newsletter 06.11.2020: Themen der BV7 – On-demand-Busverkehr, Spielplatz Hülsmeyerstraße, Wanderweg Sauerhof, Breitbandausbau (Download)

Newsletter 10.09.2020: Bericht Podiumsdiskussion zur OB-Wahl 2020 (Download)

September 16, 2020: Ergebnisse der Podiumsdiskussion vom 01. September 2020 (Download)

Mai 06, 2020:  Stellungnahme zur geplanten Bebauung im Bereich Villa Sohl (Download)

Newsletter 14.02.2020: Aktuelle Themen der BV/7 – Kanalarbeiten an der B7, Digitalisierung und Breitbandausbau, MOB-Stützpunkt am Klashausweg, Entwicklung Villa Sohl (Download)

Hintergrundinformationen zum Bergischen Viertel

Landschafts-, Natur- und Klimaschutz

 

Landschafts-, Natur- und Klimaschutz sind im ländlich geprägten Bergischen Viertel ein immer wiederkehrendes Thema.

Landschaftsplan 2020

Nach Bundes- und Landesnaturschutzgesetz NRW sind kreisfreie Städte und Landkreise angehalten, in einem Landschaftsplan die örtlichen Ziele des Naturschutzes und die Maßnahmen zur Pflege der Landschaft darzustellen und rechtsverbindlich festzusetzen. Der Landschaftsplan für Düsseldorf ist seit dem 10. November 1997 rechtskräftig und wird immer wieder weiterentwickelt und angepasst.

Die Flächen des Bergischen Viertels sind mit Ausnahme der Wohngebiete als Landschaftsschutz- oder Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Naturschutzgebiete „Rotthäuser Bachtal, Hubbelrather Bachtal“ und „Pillebachtal, Dernkamp und Gallberg“ liegen eingebettet im Landschaftsschutzgebiet „Hauptterrasse“.

Weitere Informationen über den aktuellen Landschaftsplan finden Sie unter Landschaftsplan – Textliche Darstellung und Festsetzungen sowie Erläuterungen (duesseldorf.de) und Landschaftsplan_2020_Festsetzungkarte.pdf (duesseldorf.de)

 

Grünordnungsplan 2025

Knapp 9 Prozent des Düsseldorfer Stadtgebiets – das sind 2.000 Hektar oder etwa 3.100 Fußballfelder – sind innerstädtische Grün- und Freiflächen wie Parkanlagen, Friedhöfe, Kleingärten, Spielplätze, Brachflächen und Straßeneingrünungen. Dieses “Stadtgrün” hat vielfältige Funktionen – von der Versorgung der Bevölkerung mit wohnungsnahen Spiel- und Erholungsflächen über die Verschönerung des Stadtbilds, die Regulierung des Stadtklimas durch Staubbindung, kühlende Verdunstung und Produktion von Sauerstoff bis zur Bereitstellung von Lebensräumen für freilebende, den speziellen Bedingungen angepasste Tiere und Pflanzen. Ein ausgewogenes Maß sinnvoll angeordneter Grün- und Freiflächen trägt entscheidend zu einer hohen Lebensqualität in der Stadt bei. Um diese Qualitäten zu sichern und vor allem im Rahmen der wachsenden Stadt planvoll zu entwickeln, werden in Düsseldorf auf Beschluss des Stadtrates seit 1979 Grünordnungspläne aufgestellt. „Der grüne Rücken“, so wird der Düsseldorfer Osten im Grünordnungsplan bezeichnet.

Weitere Informationen zum Grünordnungsplan 2025 finden Sie unter Grünordnungsplan 2025 (duesseldorf.de)

 

Planungshinweiskarte zu Klimaschutz und Stadtentwicklung

Bereits im Jahr 2012 ließ die Stadt Düsseldorf die Ziele der Stadtentwicklung unter den Belangen des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel von Fachleuten der Klimatologie der Ruhr-Uni Bochum untersuchen und beurteilen. Ergebnis ist die so genannte „Planungshinweiskarte“.

Die gesamte Planungshinweiskarte der Stadt Düsseldorf ist zu finden unter Planungshinweiskarte für die Landeshauptstadt Düsseldorf

In dieser Planungshinweiskarte untersuchten die Experten u.a. den Sonderbereich Knittkuhl und wiesen darauf hin, dass der gesamte klimatologisch günstige Ausgleichsraum vor Zersiedelung und Bebauung geschützt werden muss (siehe Seite 57 und 58). In den Stadtteilen Ludenberg, Knittkuhl und Hubbelrath liegen wichtige Flächen mit günstiger lufthygienischer oder klimatischer Wirkung. Die Frisch- und Kaltluftentstehungsgebiete versorgen die angrenzenden Stadtteile.

Auch das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) weist auf die wichtigen Luftaustausch- und Kaltluftleitbahnen und deren Einfluss auf das innerstädtische Klima hin.

Hintergrundinformationen zum Bergischen Viertel

Verkehr

 

Die Verkehrssituation im Bergischen Viertel ist seit vielen Jahren schwierig – die Bergische Landstraße/B7 ist überlastet, der ÖPNV ist unzureichend und Fahrradfahren im hügeligen Gebiet ist nicht jedermanns Sache.

Schon im Jahr 1950 wurde ein Neubau der Bergischen Landstraße geplant: Die Strecke sollte ab der Bergischen Kaserne Richtung Knittkuhl führen, nördlich der Rennbahn verlaufen und im Bereich der Rennbahnstraße in den Stadtverkehr münden.

Quelle: (duesseldorf.de)

Die Planungen wurden nie umgesetzt.

Im Jahr 2016 wurde eine viel diskutierte Verkehrsstudie zur Anbindung der Bergischen Kaserne an den öffentlichen Personennahverkehr veröffentlicht:

26.07.2016 Bergische Kaserne Düsseldorf – Anbindung der Bergischen Kaserne an den öffentlichen Personennahverkehr, Gutachten A. Speer & Partner GmbH

Bergische Kaserne Düsseldorf Anbindung der Bergischen Kaserne an den öffentlichen Personennahverkehr

Die Ergebnisse reichten Politikern und Stadtverwaltung nicht aus. Die Untersuchungen wurden weiter ausgedehnt und vertieft. Am 27.09.2016 bat die BV7 den Ordnungs- und Verkehrsausschuss die Verwaltung anzuweisen, die in der Machbarkeitsstudie (Download) des Planungsbüros Albert Speer & Partner, Frankfurt, vom 26. Juli 2016 nicht behandelten Varianten einer ÖPNV-Anbindung der Bergischen Kaserne erneut zu prüfen zu lassen.

Am 26.02.2020 beauftragte der Ordnungs- und Verkehrsausschuss die Verwaltung, die für das Stufenkonzept zur verbesserten ÖPNV-Erschließung der Bergischen Kaserne erforderlichen weiteren Schritte einzuleiten:

26.02.2020 ÖPNV-Erschließung der Bergischen Kaserne, Beschlussvorlage Ordnungs- und Verkehrsausschuss Stadt Düsseldorf (Download)

Eine Anbindung der Bergischen Kaserne durch eine Seilbahn fand dabei immer mehr Beachtung:

28.02.2020: Jetzt werden 3 Optionen für eine Seilbahn geprüft (www.rp-online.de)

10.03.2020 Düsseldorf: Drei Optionen für Seilbahn

Düsseldorf: Drei Optionen für Seilbahn – busundbahn.de

Der zuständige Ordnungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Düsseldorf (OVA) erstellt zu Jahresbeginn eine Liste mit unbeantworteten Anfragen und Projekten. Auch in diesem Jahr ist das Verkehrsproblem rund um die Bergische Kaserne wieder enthalten: Die Machbarkeit der Seilbahnanbindung wird seit 23.11.2016 weiter geprüft.

 

Im Jahr 2018 wurde für die gesamte Stadt Düsseldorf eine Mobilitätsstudie bei der TU Dresden in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden im Ordnungs- und Verkehrsausschuss im Januar 2020 vorgestellt.

Mobilitätsstudie der TU Dresden für die gesamte Stadt Düsseldorf (Download)

Ergebnisse der Mobilitätsbefragung in Düsseldorf, TU Dresden (Download)

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Gemeinsam können wir viel für unser Bergisches Viertel erreichen!